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Odenbach, Marcel   ||  Videostill aus der Installation  |  „ In stillen Teichen lauern Krokodile“, 2004 Odenbach, Marcel

Videostill aus der Installation
„ In stillen Teichen lauern Krokodile“, 2004 Odenbach, Marcel  |Twinset, 1987 | Zeichnung/Collage |  48 x 114 cm Odenbach, Marcel
Twinset, 1987
Zeichnung/Collage
48 x 114 cm Odenbach, Marcel | Fränkischer Schreibtisch, 1991 | Zeichnung/Collage aus 3-teiliger Arbeit Odenbach, Marcel
Fränkischer Schreibtisch, 1991
Zeichnung/Collage aus 3-teiliger Arbeit Odenbach, Marcel | Brandzeichen (Detail)|  Zeichnung/Collage, 1991 |  7-teilige Arbeit |  je 30 x 41 bzw. 41 x 30cm Odenbach, Marcel
Brandzeichen (Detail)
Zeichnung/Collage, 1991
7-teilige Arbeit
je 30 x 41 bzw. 41 x 30cm Odenbach, Marcel  ||   Videostill aus der Installation  |  „ In stillen Teichen lauern Krokodile“, 2004 Odenbach, Marcel

Videostill aus der Installation
„ In stillen Teichen lauern Krokodile“, 2004
MARCEL ODENBACH:
VOM KOMMEN UND VOM GEHEN.

VIDEO- UND PAPIERARBEITEN
2. September 2005 – 5. November 2005

Eröffnung am Freitag, 2. September, 17.00 - 21.00 Uhr im Rahmen des seasonopening der Basler Galerien.

Marcel Odenbachs Werke kreisen meist um Fragestellungen zu nationaler Identität, sozialer Repression und der Repräsentation von Minoritäten auf dem Weg in eine globalisierte Gesellschaft.
Seine Arbeiten formulieren keine Utopien und sind nicht visionär. Sein Material sind historische Ereignisse, die erst im zeitlichen Abstand zum Geschehenen in Zusammenhang gebracht werden können. Ihn interessiert dabei das Prinzip des erweiterten Begriffs der Dokumentation; seine Arbeiten appellieren an den Rezipienten, von dem sie eine aktive Kontextualisierung von Zusammenhängen abverlangen und auf den sie oft eine stark emotionalisierende Wirkung ausüben.

Marcel Odenbach gehört zu den wenigen deutschen Künstlern, die sich seit den 1970er Jahren sowohl mit der eigenen nationalen Gesellschaft als auch mit dem Blick nach aussen beschäftigt haben. Weniger dem Individuum als der Gesellschaft gilt sein Interesse, die den Einzelnen umgibt und zur Auseinandersetzung zwingt.

Die aktuelle Ausstellung präsentiert sowohl neue als auch ältere Video- und Papierarbeiten, wodurch sowohl die Werke als auch die Betrachter in Erinnerungs- und Assoziationsfelder der Gegenwart eingebunden werden.