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Margreiter, Dorit | zentrum (lynne), 2011 | Aluminium, Farbe | Detailansicht Margreiter, Dorit
zentrum (lynne), 2011
Aluminium, Farbe
Detailansicht Margreiter, Dorit | 3M ScotchLite Reflexfolie, Laserschnitt | 100 x 70 cm (Bildmass) | 109 x 79 cm (Rahmenmass) | Unique copy Margreiter, Dorit
3M ScotchLite Reflexfolie, Laserschnitt
100 x 70 cm (Bildmass)
109 x 79 cm (Rahmenmass)
Unique copy Margreiter, Dorit | zentrum (lynne), 2011 | Mobile | Aluminium, Farbe Margreiter, Dorit
zentrum (lynne), 2011
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Aluminium, Farbe Margreiter, Dorit | zentrum (lynne), 2011 | Mobile | Aluminium, Farbe | Detailansicht Margreiter, Dorit
zentrum (lynne), 2011
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Aluminium, Farbe
Detailansicht Margreiter, Dorit | zentrum (y), 2011 | 3M ScotchLite Reflexfolie, Laserschnitt | 100 x 70 cm (Bildmass) | 109 x 79 cm (Rahmenmass) | Unikat Margreiter, Dorit
zentrum (y), 2011
3M ScotchLite Reflexfolie, Laserschnitt
100 x 70 cm (Bildmass)
109 x 79 cm (Rahmenmass)
Unikat
DORIT MARGREITER

31. Mai 2011 – 20. August 2011

„Medien bestimmen unsere Lage, die (trotzdem
oder deshalb) eine Beschreibung verdient."
Friedrich A. Kittler, „Grammophon Film Typewriter", 1986

Die Kunst von Dorit Margreiter, in der seit den frühen neunziger Jahren prägnante Episoden aus der Geschichte moderner Architektur, Medienkultur
und Warenästhetik evoziert und aktualisiert werden, scheint auf den ersten Blick ganz einer beschreiben-
den Annäherung an ihre jeweiligen Motive und Sujets verpflichtet: Architektonisch gerahmte Durchblicke, gestalterische Details, graphische Oberflächen, fokussierte Materialstudien, ausgefeilte Objekt-
arrangements, aus der Distanz erfasste räumliche Passagen und die statuarischen Posen mitunter aufwendig ausgestatteter Personen treten besonders
in Margreiters filmischen Werken an die Stelle konventioneller Erzählstränge, Dialogszenen und Handlungsmuster. In langen Einstellungen, vermittels kontinuierlicher Kamerafahrten und im Verlauf
von Sequenzen, die streng kadrierte Standbilder aneinander zu fügen scheinen, findet sich die Aufmerksamkeit des Betrachters fortwährend auf ausgesuchte Aspekte einer Lage, bevorzugt eines architektonischen Raum gelenkt, die tatsächlich
in erster Linie von Medien bestimmt wirkt und der Aufforderung Friedrich A. Kittlers entsprechend
einer Beschreibung bedarf. [...]

Auszug aus: André Rottmann, „The Artist as Topologist: Notes on the Work of Dorit Margreiter"