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Ausstellungsansicht UDO KOCH Ausstellungsansicht UDO KOCH Ausstellungsansicht UDO KOCH | Foto: Wolfgang Günzel Ausstellungsansicht UDO KOCH
Foto: Wolfgang Günzel O.T. (2), 2010 | Ast, Pigment und Pappelsperrholz | 58 x 44 x 21 cm | Foto: Wolfgang Günzel O.T. (2), 2010
Ast, Pigment und Pappelsperrholz
58 x 44 x 21 cm
Foto: Wolfgang Günzel Ausstellungsansicht UDO KOCH || O.T., 2011 | Arne Jacobsen Stuhl 3107, Pigment und Speerholz | 75 x 97 x 63 cm || OECD, 2011 | Gouache auf Papier | 98,5 x 137 cm Ausstellungsansicht UDO KOCH

O.T., 2011
Arne Jacobsen Stuhl 3107, Pigment und Speerholz
75 x 97 x 63 cm

OECD, 2011
Gouache auf Papier
98,5 x 137 cm Ausstellungsansicht UDO KOCH || YSL, 2009/2011 | Tintenstrahldruck auf Papier | 200 x 150 cm Ausstellungsansicht UDO KOCH

YSL, 2009/2011
Tintenstrahldruck auf Papier
200 x 150 cm Doppelhaus, 2011 | Graupappe, Holzstab | 240 x 17 x 23 cm Doppelhaus, 2011
Graupappe, Holzstab
240 x 17 x 23 cm
UDO KOCH

22. November 2011 – 8. Februar 2012

Udo Kochs Arbeiten lassen sich als kalkulierte Formforschungen charakterisieren, die sich einem begrenzten Stück Fläche oder dem Raum gegenüber
so verhalten, als sei es das Ganze. Thematisiert werden in erster Linie Zwischenräume und damit die Form eines vermeintlichen Nichts. Dem Umriss wird hierbei eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Kontur ist Anlass und Gegenstand seiner Zeichnungen. Zugleich entfaltet Udo Koch aus dem Umriss ein methodisches Vorgehen, das auch seinen plastischen Arbeiten zugrunde liegt. Mit Hilfe diverser Konstruktionsweisen wie Spiegelungen, Drehungen oder Verschiebungen geraten seine entindividualisierten Formfindungen zum Modell eines Nachvollzugs der spielerischen Evolutionskräfte der Natur. Koch erkundet mit seiner Kunst die Potenziale der Faszination und Schönheit, die dem Dazwischen und den Rändern innewohnen können. Hinter der vermeintlich vertrauten, vorgefundenen Realität lässt er eine zweite Wirklichkeit aufscheinen, die sich den Dingen auf behutsame und poetische Weise von den Rändern her annähert.

Auszug aus: Harald Uhr, Udo Koch, Bonner Kunstverein, 2004