Start / Ausstellungen / 2016 / GUIDO NUSSBAUM Während 2 Monaten, in 2 Räumen und einem Weltraum
Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM || Redner, 1979 | Installation | Mixed Media | 300 x 135 x 100 cm | Unikat Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM

Redner, 1979
Installation
Mixed Media
300 x 135 x 100 cm
Unikat Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM Ausstellungsansicht GUIDO NUSSBAUM - WELTRAUM
GUIDO NUSSBAUM
Während 2 Monaten,
in 2 Räumen
und einem Weltraum

2. Februar 2016 – 2. April 2016
 
Guido Nussbaum, Fotograf, Bildhauer, heute vor allem Maler. Seine Bilder und Bildfindungen sind einfach, klar, gut zum Anschauen und dabei oft rätselhaft, mehrdeutig. Sie haben eine gewisse Leichtfüssigkeit, Witz, und setzen sich doch mit Nachdruck fest, prägen sich ein. Es sind eher Statements als Geschichten – bildliche natürlich, nicht diskursive. (Theodora Vischer, Einfach ist nicht einfach einfach – C’est simplement pas simple / Prix Meret Oppenheim 2011)
 
In Raum 1 und 2 werden ausgewählte Werke aus den verschiedenen Epochen des Künstlers präsentiert, die u.a. auf die Vielseitigkeit seiner künstlerischen Medien verweisen: Malerei, Fotografie, Skulptur. Im retrospektiven Rückblick erleben wir die Werke wieder neu oder gar zum ersten Mal. Ein langer künstlerischer Werdegang in Kurzform.  
 
In Raum 3 hat der Künstler einen Teil seiner Weltkugeltondi (WKT) als  Weltraum-Installation inszeniert – aufgereiht wie eine Perlenkette und einer ellipsenförmigen Weltumdrehung   nachempfunden. Die Kontinente sind auf den Werken geografisch unverändert. Ihre Position wird durch den Lichtpunkt vorgegeben. Nussbaums Welten werden durch den Akt der Malerei und gegebenenfalls durch die Werktitel neu interpretiert.
 
„Es gibt in meiner Kunstproduktion zwei Grundmodelle: Figurenbilder zumeist mit mir selbst als Modell. (…) Und dann die fast ausschliessliche Beschäftigung mit der Weltkugel. Man redet oft von Weltbild, da kann aber nicht die Weltkugel gemeint sein, sie ist eben kein Bild, sie ist ein Modell, ein Instrument der Seefahrt und des Imperialismus, der Welt der Besitzaufzeichnung, der Entdeckungen von Europa aus. (…) Gut am geografischen Thema finde ich auch die Möglichkeit, damit sehr viele Betrachter ansprechen zu können, in der Annahme, dass sie zu wissen meinen, was dargestellt ist. (…) Aber es sind dann natürlich doch die grossen Probleme und Kriege, die mit dem Globus angesprochen sind. Recht unerwartet hat mich das Weltmodell als Bildthema dann zu wirklich malerischen Erkundungen verführt, langsam habe ich begonnen, mich auch als Farbentdecker, als Farbauftrager zu verstehen.“ (Guido Nussbaum: Theodora Vischer, Einfach ist nicht einfach einfach – C’est simplement pas simple / Prix Meret Oppenheim 2011)