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TILL VELTEN
Spiegel, Ketten, Übergänge

1. Juni 2016 – 9. Juli 2016

 

Der deutsche Künstler Till Velten stellt Fragen. Es sind Fragen nach der Geschichte eines Ortes und den persönlichen Geschichten von Menschen, denen er begegnet. Er verwendet Sprache als plastisches Material und arbeitet dabei überwiegend mittels Interviews, die in Videos, Installationen und Publikationen dokumentiert werden. Als „Bild-hauer von Gesprächen“ setzt Velten Worte an die Stelle von Bildern und schafft so filmische Porträtaufnahmen und Skizzen von der Welt. Während sich seine Gesprächs-partner vor allem mit sich selbst befassen, bleibt Velten nicht unbeteiligt, geht es doch um das Erkennen des Selbst im Gegenüber und die Übersetzung innerer Lebenswelten in Kunst.

Die Publikation „Spiegel, Ketten, Übergänge“ umfasst Begegnungen unter der thematischen Klammer des Verhältnisses von Materialität und Spiritualität. Die Künstlermonografie, die neben Texten verschiedener Autoren auch eine eigens hierfür konzipierte visuelle Arbeit beinhaltet, wurde herausgegeben von Lilian Pfaff und erscheint als Projekt der edition fink im Verlag für moderne Kunst, Wien.