Start / Ausstellungen / 2026 / MONIKA DILLIER ARBEITEN VON JETZT UND FRÜHER Verlängert bis 31. Januar 2026
Siebenundzwanzig Knochen Gedicht, 2024 | Aquarell und Collage auf Papier | 95 x 105 cm Siebenundzwanzig Knochen Gedicht, 2024
Aquarell und Collage auf Papier
95 x 105 cm Supermutter, 1982 | Acryl auf Papier | 258 x 319 cm Supermutter, 1982
Acryl auf Papier
258 x 319 cm Ausstellungsansicht MONIKA DILLIER Ausstellungsansicht MONIKA DILLIER Hand, 2024 | Aquarell und Collage auf Papier | 69 x 50 cm Hand, 2024
Aquarell und Collage auf Papier
69 x 50 cm  Ohne Titel, 2025 | Aquarell und Collage auf Papier | 93 x 70 cm Ohne Titel, 2025
Aquarell und Collage auf Papier
93 x 70 cm Gehirn im Erregungszustand, 2002-2007 | Aquarell auf Papier | 160 x 150 cm Gehirn im Erregungszustand, 2002-2007
Aquarell auf Papier
160 x 150 cm Ausstellungsansicht MONIKA DILLIER Ausstellungsansicht MONIKA DILLIER  Dead man, 2009-2025 | Aquarell und Collage auf Papier | 105 x 113 cm Dead man, 2009-2025
Aquarell und Collage auf Papier
105 x 113 cm
MONIKA DILLIER
ARBEITEN VON JETZT UND FRÜHER

Verlängert bis 31. Januar 2026

6. November 2025 – 31. Januar 2026
 

Die Ausstellung zeigt ein Zusammenspiel von Monika Dilliers Arbeiten aus den 1980er und 90er Jahren bis heute, von ihren frühen Acrylbildern zu aktuellen Aquarellzeichnungen und Collagen. Eine Entwicklung, die auch eine Bewegung in verschiedene Richtungen darstellt, mit Verschränkungen von Jetzt und Früher: Dilliers neueste Knochen-Zeichnungen gehen Entsprechungen mit ihren frühen exzessiven Körper-Bildern ein. Die Orientierung am weiblichen Körper korrespondiert mit dem Blick auf Knochen, Tod und Schrift, wie er sich in dem Gedicht Hand der polnischen Dichterin Wisława Szymborska zeigt. Die Künstlerin   hat es in einem Schrift-Bild gerahmt und aus dessen erstem Vers „Siebenundzwanzig Knochen“ die Inspiration für eine Reihe neuer Arbeiten gewonnen. In ihnen lassen sich Knochen erkennen, die zugleich auch Blumen und Schriftzeichen, Buchstaben sind.

Die ebenfalls präsentierten Hefte Dilliers sind ein wichtiger und eigenständiger Teil ihrer künstlerischen Arbeit. Die Pariser Hefte entstanden während einer Residenz in der Cité international des Arts im Atelier der Visarte Schweiz in Paris. Sie folgen dem Konzept, zu Fuss in vier Himmelsrichtungen zu gehen, um sich einer fremden Stadt anzunähern. Beim Anschauen der Hefte und Anhören der begleitenden Gespräche wird man imaginär in die Spaziergänge eingebunden.